Reinigung, Wartung und Kosten einer Holzheizung im Betrieb?

 

Die Reinigung der Holzheizung betrifft vor allem den Wärmetauscher und die Ascheentnahme. Zumindest einmal im Jahr sollte eine Holzheizung durch einen Fachmann einer Wartung unterzogen werden. Bei der Reinigung eines Biomassekessels sind die jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften einzuhalten. Die Kesselwartung durch den zuständigen Servicetechniker oder Biowärme-Rauchfangkehrer schützt vor Überraschungen.

Bei der Stückgut-Heizung sollte die Brennkammer nicht öfter als einmal wöchentlich gereinigt werden, da die darin befindliche Asche die Kammer vor den hohen Temperaturen schützt. Im Gegensatz dazu verlangt der Wärmetauscher bei jedem erneuten Anheizen nach einer Reinigung.

Bei Scheitholzkesseln und Hackschnitzelheizung gibt es mechanische und automatische Vorrichtungen zur Reinigung des Wärmetauschers oder des Fördersystems. Wartungs- und Betriebskosten betragen bei Pellets- und Hackgutheizungen etwa 300 Euro jährlich, bei Scheitholzkesseln liegen sie bei rund 200 Euro.

Wie oft muss ich die Asche entleeren?

Die versäumte Entleerung der Asche ist eine der häufigsten Störungsursachen des Heizkessels. Die Entsorgung der Asche ist bei Scheitholzkesseln je nach Modell und Brennstoff im Wochenrhythmus erforderlich. Die Asche kann lange nach der Austragung beträchtliche Hitze entwickeln, bewahren Sie sie also in nicht brennbaren und abgeschlossenen Behältern auf.

Was mache ich mit der Asche?

Asche ist in Kleinmengen ein wertvoller Mineraldünger für den Garten. Im Überangebot kann sie über den Restmüll entsorgt werden. Pelletskessel und Hackschnitzelkessel produzieren aufgrund der sehr guten Brennstoffverwertung wenig Asche. Bei Pelletskesseln ist die Entsorgung der Asche nur wenige Male in der Heizsaison notwendig.