CO2-Kreislauf
Der CO2-Kreislauf: der Wald speichert bei der Photosynthese die Sonnenenergie als Biomasse (C) und gibt Sauerstoff (O2) frei. Wärme aus Holz ist daher klimaneutral, weil das CO2 aus Holzfeuerungen im Kreislauf bleibt.

Was bedeutet CO2-neutral?

Holz ist gespeicherte Sonnenenergie.

Im Gegensatz zu anderen Heizstoffen wie Gas oder Öl ist Holz CO2-neutral: Holz braucht zum Wachsen Sonnenenergie und Kohlendioxid (CO2). Diese Energie und der Kohlenstoff werden im Holz gespeichert. Bei der Verbrennung wird Sonnenenergie in Form von Wärme wieder frei. Der gebundene Kohlenstoff wird ebenfalls wieder in die Atmosphäre abgegeben. Es entsteht soviel CO2, wie der Baum zuvor beim Wachsen der Umwelt entzogen hat. Aufnahme und Abgabe halten sich die Waage. An der Stelle des alten Baumes wächst wieder ein junger. Wird das Holz nicht verbrannt, sondern verrottet es, wird der Kohlenstoff ebenfalls wieder in CO2 umgewandelt. Die gespeicherte Energie bleibt aber ungenutzt.

Natürlicher CO2-Kreislauf.

Der Kreislauf der Natur hält die Konzentration des CO2 in der Atmosphäre im Gleichgewicht. Pflanzen binden durch Photosynthese CO2 aus der Luft in Form von Biomasse. Gerät Biomasse nach ihrem Absterben unter Luftabschluss, so wird das Verrotten unterbunden. Durch chemische Prozesse entstehen Öl, Kohle und Erdgas, was zu einer langfristigen Speicherung von CO2 in der Erde führt. In jüngster Zeit greift der Mensch massiv in diesen Kohlenstoffkreislauf ein. Hauptverantwortlich dafür ist die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Gas. Dabei gelangt im Erdinneren gebundener Kohlenstoff zusätzlich in die Luft, was den Treibhauseffekt verstärkt. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel CO2-neutral.