Energie-Außenhandelsbilanz bis 2013
Das österreichische Außenhandelsdefizit für Erdöl, Erdgas, Kohle und Strom erreichte 2013 einen Wert von 11,4 Milliarden Euro.

Österreich zahlt 14,75 Mrd
Euro für Energieimporte

Importe von Öl und Erdgas ziehen Außenhandelsbilanz ins Minus.

(8.9.2014) 14,75 Mrd. € hat Österreich im Jahr 2013 für Energieimporte aufgewendet, besagen die aktuellen Daten der Statistik Austria. Mit 11,4 Mrd. € übertraf das Außenhandelsbilanz-Defizit im Bereich Energie somit im dritten Jahr hintereinander die 11-Milliarden-Euro-Marke. Aufgrund dieses Defizits rutschte die ansonsten positive österreichische Außenhandelsbilanz 2013 mit rund 5 Mrd. € ins Minus. Die horrenden Energieausgaben Österreichs fielen überwiegend für Importe von Erdöl (9,7 Mrd. €) und Erdgas (3,3 Mrd. €) an. Vor zehn Jahren zahlte Österreich für Erdöleinfuhren „nur“ 3,5 Mrd. €, doch haben sich die Ausgaben aufgrund der explodierenden Rohölpreise fast verdreifacht. Dabei sind die importierten Erdölmengen seit 2003 sogar leicht gesunken (–8%).

Erneuerbare Energie aus Biomasse macht uns unabhängiger von immer knapperen Ressourcen. Mehr dazu lesen Sie auch im Kapitel Gründe für die Energiewende.