Paar vor Kachelofen
Holz ist ein sauberer, regionaler und unerschöpflicher Brennstoff (Foto: KOV)

Unabhängig und versorgungssicher

Politische Konflikte wie in der Ukraine machen einmal mehr deutlich, wie abhängig Europa von fossilen Energieimporten ist. Heizen mit Holz macht unsere Energieversorgung unabhängiger.

Österreich kauft rund zwei Drittel seines Energiebedarfs teuer im Ausland ein – überwiegend in Form von Erdöl, Erdgas und Kohle. Dadurch gingen 2012 der heimischen Volkswirtschaft rund 17 Milliarden Euro verloren. Setzen wir auf erneuerbare Energien, so nutzen wir Energie, die zu 95% im Inland erzeugt wird. Der Rohstoff Holz stammt großteils direkt aus österreichischen Wäldern, die nachhaltig bewirtschaftet werden, und ist in ausreichender Menge auch in Zukunft verfügbar. Jedes Jahr wächst in den heimischen Wäldern mehr Holz nach, als genutzt wird.

Unser Wald wächst...

... denn im Schnitt werden nur Dreiviertel des Zuwachses geerntet. In den letzten 50 Jahren ist Österreichs Waldanteil von 44% auf 48% gestiegen. Heute befindet sich in den heimischen Wäldern ein Vorrat von 1,1 Milliarden Festmetern Holz.

Holzbrennstoffe gelangen - anders als Öl oder Gas - über kurze Transportwege in die Haushalte. Brennholz und Waldhackgut sind Nebenprodukte aus der Holzernte. Rinde und Sägespäne, die zu Pellets weiterverarbeitet werden können, stammen aus der Holzverarbeitung im Sägewerk. Der überwiegende Teil der in Österreich verwendeten Pellets wird im Inland hergestellt. Daneben spielt auch der überregionale Handel mit Pellets eine Rolle, um regionale Schwankungen bei Angebot und Nachfrage auszugleichen. Die meisten importierten Holzpellets stammen von Standorten österreichischer Holzindustriebetriebe in Nachbarländern. Nahwärme-Anlagen sind meistens mit längerfristigen Lieferverträgen abgesichert, die ihnen die Belieferung mit dem regionalen Rohstoff Holz über Jahre hinweg garantiert.