Siegerprojekt Kategorie Landwirtschaft: Gerti Pickl-Herk mit Bundesminister Andrä Rupprechter (Mitte) und Hubert Pickl-Herk (2.v.r.)

Auszeichung für
aktiven Klimaschutz

Österreichischer Klimaschutzpreis 2014 zeigt: erneuerbare Wärme aus Holz wichtiger Baustein des aktiven Klimaschutzes

Am 3. November wurden die besten Klimaschutzprojekte des Landes in vier Kategorien von Bundesminister Andrä Rupprechter und ORF mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis 2014 ausgezeichnet. Ein großer Gewinner des Abends war der Obmann der Waldwirtschaftsgemeinschaft Judenburg Hubert Pickl-Herk, der den Klimaschutzpreis in der Kategorie „Landwirtschaft" gewann. Er setzt sich für die stärkere Waldpflege ein, um so die Vitalität der Wälder sicher zu stellen und investiert kontinuierlich in erneuerbare Energieträger: Seinen alten Ölkessel ersetzte er durch eine moderne Hackgutheizung und installierte eine Photovoltaikanlage auf seinem Dach getreu seinem Motto "Nutze die Kraft der Natur".

In der Kategorie „Betrieb" wurden der Industriekonzern Zellstoff Pöls und das Familienunternehmen Bioenergie Wärmeservice Aichfeld ausgezeichnet. Im Prozess der Zellstofferzeugung wird aus Holz Zellstoff, Energie und vieles mehr gewonnen. Die industrielle Abwärme wird kombiniert mit einem Biomasseheizwerk und einer innovativen Speicherlösung. Das ermöglicht die nachhaltige und umweltfreundliche Wärmeversorgung für mehr als 15.000 Haushalte im Großraum Aichfeld.

Die Stadtgemeinde Weiz, Gewinner in der Kategorie „Gemeinden und Regionen", setzt seit dem Jahr 1990 Klimaschutz Akzente, zum Beispiel durch die Sanierung von kommunalen Gebäuden auf Passivhaus-Standard. Die Erlebnis-Ausstellung  "SONNENWELT" in Großschönau gewann in der Kategorie "Tägliches Leben". Interaktive Mitmach-Stationen zeigen auf, was jede und jeder Einzelne zum Klima- und Ressourcenschutz beitragen kann.