Zuckerl für Umsteiger

Jetzt ist die richtige Zeit für die Heizungssanierung. Am besten durch den Umstieg auf den Brennstoff Holz. Eine Investition die sich lohnt, zumal Bund, Länder und viele Gemeinden attraktive Förderungen gewähren.

Wer überlegt, auf eine Holzheizung umzusteigen, sollte die Förderoffensive des Klima- und Energiefonds nutzen. Die Prämie für den Umstieg von einem fossilen Heizsystem beträgt wie im Vorjahr schon 2.000 Euro. Soviel erhalten Haushalte, die einen fossilen Kessel oder einen elektrische Speicherofen gegen eine neue Pellet- und Hackgutzentralheizung tauschen. 500 Euro bekommen Haushalte für einen Pelletkaminofen, wenn er fossile Brennstoffe einspart. 800 Euro erhalten sie für den Tausch einer alten Holzheizung gegen eine moderne Pellet- oder Hackgutheizung.

Online einreichen

Die Förderaktion läuft bis 30. November 2016. Ab August stehen noch 2,75 Millionen Euro zur Verfügung. Anträge können ab sofort online gestellt werden. Gebrauchte Anlagen, Neuinstallationen ohne Kesseltausch, Scheitholzheizungen, Kachel- und Kaminöfen sind von der Förderung ausgeschlossen.

Förderungen kombinierbar

Gleich noch eine gute Nachricht: Die Bundesländer fördern den Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme im Rahmen der Wohnbauförderung in unterschiedlicher Höhe. Auch viele der über 2.300 österreichischen Gemeinden bieten weitere Zuschüsse für Holzheizungen. Auskünfte erteilen die Gemeindeämter. In Summe können die Förderungen eventuelle Mehrkosten bei der Anschaffung einer Holzheizung deutlich abfedern.

Umweltförderung für Betriebe

Nachhaltiges Handeln zahlt sich auch für Betriebe aus. Im Rahmen der betrieblichen Umweltförderung erhalten Unternehmen, die auf biogene Wärmeerzeugung setzen,  bis zu 35% der Investitionskosten gefördert. Konkret betrifft das die Neuerrichtung von umwelt- und klimafreundlichen Kesselanlagen, aber auch Umstellung und Erneuerung sowie Nahwärmeanlagen. Einreichen können Betriebe, sonstige unternehmerisch tätige Organisationen sowie Vereine und konfessionelle Einrichtungen.