Eine saubere Sache

Modernste Verbrennungstechnologie und Energieeffizienz machen Wärme aus Holz zur umweltfreundlichen Alternative zu Heizöl und Gas.

Sinkende Emissionen.

Waren früher Allesbrenner wegen ihrer Emissionen in der Kritik, so ist eine moderne Holzheizung eine saubere Sache. Vor allem heimische Hersteller von Öfen und Kesseln haben die Qualität der Holzverbrennung und die Energieeffizienz in den letzten Jahren enorm vorangetrieben. Die Anzahl der verkauften Heizkessel, Öfen und Herde, die mit Holz beheizt werden, ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. So wurden allein 2012 rund 12.000 neue Pelletkessel installiert. Trotz einer Vervierfachung der installierten Leistung von Biomasse-Anlagen zwischen 2001 und 2010 sind die Feinstaubemissionen in Österreich insgesamt um 16 % gesunken.

CO2-neutrale Verbrennung.

Bei der Verbrennung von Holz entstehen wie bei allen Verbrennungen Emissionen. Einige der Emissionen sind unvermeidbar, da sie ein Produkt der vollständigen Verbrennung sind und aus den Bestandteilen des Holzes zwangsläufig entstehen. Dazu zählt Kohlendioxid. Da Holz aber nur jene Menge an CO2 freisetzt, die es beim Wachsen aufgenommen hat, verbrennt es CO2-neutral. Andere Emissionen wiederum resultieren aus unvollständiger Verbrennung. Zu diesen Verbrennungsprodukten zählen vor allem Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe und organische Anteile des Feinstaubs. Je vollständiger die Verbrennung erfolgt, desto weniger Emissionen werden verursacht. 

Wussten Sie, dass...

...beim Ersatz einer alten Festbrennstofffeuerung gegen eine moderne Biomasseheizung Feinstaubemissionen um bis zu 90 % reduziert werden?

Die Grafik zeigt Messergebnisse betreffend den Wirkungsgrad von Biomassekessel seit 1980
Der Wirkungsgrad von Biomassekesseln konnte in den letzten Jahrzehnten auf über 90% gesteigert werden.
Grafik zweigt Messergebnisse betreffend CO-Emissionen von Biomassekesseln
Messungen zeigen sinkende Emissionswerte bei Biomasse-Kesseln.

Weltweit gefragte Technologie.

Die österreichischen Hersteller von Hackgut-, Pellet- und Scheitholzkesseln sowie die Ofenindustrie und das Hafnergewerbe sind seit Jahrzehnten weltweit technologisch führend. Heimische Kesselhersteller setzen ca. 70 % ihrer Produktion im Ausland ab. So kommen z.B. zwei von drei in Deutschland installierten Biomassefeuerungen aus Österreich. Auch die österreichische Ofenbranche erzielte markante Verbesserungen der Verbrennungsqualität. Dies gilt sowohl für industriell hergestellte Öfen und Herde als auch individuell errichtete Kachelöfen. Viele Produkte erfüllen die anspruchsvollen Anforderungen des Österreichischen Umweltzeichens für Holzheizungen (UZ 37).

Stichwort Feinstaub.

Feinstaub entsteht bei Verbrennungsprozessen – sei es im Verkehr, der Industrie oder beim Heizen. Feinstaub ist ein Mix unterschiedlichster, teils organischer teils anorganischer Stoffe. Wichtiges Unterscheidungsmerkmal der Feinstaubemissionen ist die Größe der Staubteilchen. Unter "PM 10" versteht man beispielsweise Feinstaubemissionen mit einem Durchmesser von weniger als 10 Mikrometer (µm) bzw. weniger als ein Hundertstel Millimeter. Das ist deutlich geringer als der Durchmesser eines Haares. Händisch beschickte Holzfeuerungen müssen für einen optimalen Betrieb auch richtig beheizt werden. Achten Sie darauf, dass das Brennholz gut durchgetrocknet ist.